Pizza Margherita selber machen bringt den echten Geschmack Italiens direkt in deine Küche. Mit frischen Zutaten, knusprigem Teig und aromatischer Tomatensauce zauberst du in kurzer Zeit eine Pizza, die genauso köstlich schmeckt wie beim Italiener um die Ecke.

Der Ursprung der Pizza Margherita und warum sie so beliebt ist
Eine Geschichte voller Genuss
Die Pizza Margherita gilt als Königin unter den Pizzen. Sie wurde in Neapel Ende des 19. Jahrhunderts zu Ehren der Königin Margherita kreiert. Mit den drei Farben Italiens – Rot von den Tomaten, Weiß vom Mozzarella und Grün vom Basilikum – vereint sie Einfachheit und Symbolkraft. Genau diese Kombination macht sie weltweit so berühmt.
Ein Klassiker, der nie langweilig wird
Trotz ihrer Schlichtheit begeistert die Margherita mit einer Balance aus würziger Tomatensauce, zart schmelzendem Käse und frischem Basilikum. Sie ist die Basis vieler Variationen, von der Low Carb Pizza mit Quark bis hin zu kreativen Ofengerichten. Wer sie einmal frisch aus dem Ofen probiert hat, versteht, warum sie bis heute zu den beliebtesten Gerichten Italiens zählt.
Rezept
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Pizza Margherita selber machen
- Gesamtzeit: 30 Minuten
- Ergibt: 4 Portionen 1x
Beschreibung
Pizza Margherita selber machen bringt italienischen Geschmack direkt nach Hause. Mit knusprigem Teig, fruchtiger Tomatensauce und cremigem Käse gelingt der Klassiker in nur 30 Minuten.
Zutaten
- 250 g Mozzarella aus Kuhmilch
- 400 g geschälte Tomaten (San Marzano empfohlen)
- 5 Basilikumblätter
- 1/2 TL Salz
- 1 Prise Zucker
- 30 g geriebener Parmesan
- 1 Pizzateig (für 4 Pizzen)
- Olivenöl
Anleitung
- Mozzarella abtropfen lassen, in Scheiben schneiden und auf Küchenpapier im Kühlschrank trocknen lassen.
- Tomatensaft leicht abgießen, Tomaten in eine Schüssel geben und mit einer Gabel zerdrücken.
- Basilikum hacken, mit Salz und Zucker unter die Tomaten heben. Optional eine Knoblauchzehe zugeben.
- Pizzateig dünn ausrollen und mit Tomatensauce bestreichen.
- Mit Parmesan bestreuen und Mozzarella darauf verteilen.
- Pizza im Ofen bei 250 Grad Ober- und Unterhitze ca. 10 Minuten backen.
- Nach dem Backen mit etwas Olivenöl beträufeln und mit frischem Basilikum servieren.
Notizen
- Tipp: Backe den Teig erst 5 Minuten vor und lege dann Mozzarella auf, so bleibt er cremiger.
- Alternative: Fior di Latte aus dem italienischen Supermarkt eignet sich perfekt für die klassische Margherita.
- Vorbereitungszeit: 20 Minuten
- Kochzeit: 10 Minuten
- Kategorie: Pizza
- Methode: Backen
- Küche: Italienisch
Nährwerte
- Portionsgröße: 1 Portion
- Kalorien: 447
- Zucker: 5
- Natrium: 1
- Fett: 15
- Gesättigte Fettsäuren: 8
- Ungesättigte Fettsäuren: 6
- Transfette: 0
- Kohlenhydrate: 53
- Ballaststoffe: 3
- Eiweiß: 26
- Cholesterin: 50
Zutaten und der perfekte Pizzateig für deine Margherita
Frische Zutaten sind das A und O
Eine Pizza Margherita lebt von wenigen, aber hochwertigen Zutaten. Für die Tomatensauce eignen sich geschälte San Marzano Tomaten besonders gut, weil sie intensiv und aromatisch sind. Dazu kommt frischer Mozzarella aus Kuhmilch, am besten in Kugeln, die du vor dem Belegen kurz abtropfen lässt. Parmesan bringt eine würzige Note und Basilikum sorgt für die frische Kräuterkrone.
Auch Olivenöl spielt eine wichtige Rolle. Ein paar Tropfen nach dem Backen geben der Pizza zusätzlichen Glanz und Geschmack. Wenn du einmal Abwechslung suchst, kannst du wie beim Kartoffelpizza vom Blech mit alternativen Belägen experimentieren, bleibst aber beim Grundprinzip: Wenige Zutaten, maximale Wirkung.
Der Teig – Herzstück jeder Pizza
Ein guter Teig entscheidet über das Gelingen. Ob du ihn selbst machst oder auf fertigen Pizzateig zurückgreifst, wichtig ist eine dünne, gleichmäßige Basis. Bei selbstgemachtem Teig empfiehlt sich eine Mischung aus Weizenmehl, Wasser, Hefe, Salz und etwas Olivenöl. Nach einer Ruhezeit von mindestens einer Stunde lässt er sich wunderbar ausrollen.
Wenn es schnell gehen soll, kannst du mit gekühltem Pizzateig aus dem Supermarkt arbeiten. Wichtig: Lass den Teig vor dem Ausrollen kurz bei Raumtemperatur liegen, damit er elastisch wird. So bekommst du eine knusprige Basis, die sich im Ofen perfekt mit Sauce und Käse verbindet.

Tomatensauce und Käse – das Herzstück der Pizza
Die Sauce bringt das Aroma
Die Tomatensauce entscheidet über den Charakter deiner Pizza. Zerdrückte Dosentomaten mit etwas Salz und einer Prise Zucker bilden die Basis. Wer es noch aromatischer mag, hackt frisches Basilikum klein und hebt es unter. Eine Knoblauchzehe bringt zusätzlich Tiefe, ohne zu dominant zu wirken. Achte darauf, die Sauce nicht zu dick aufzutragen, sonst wird der Teig zu weich. Wenige Esslöffel reichen, um die Pizza gleichmäßig zu bestreichen. Ähnlich wie bei einem Gnocchi Auflauf Tomate Mozzarella geht es darum, die Balance zwischen Fruchtigkeit und milder Würze zu finden.
Der richtige Käse für das perfekte Schmelzen
Mozzarella ist der Klassiker, doch es gibt Unterschiede. Kugeln aus Kuhmilch sind leicht erhältlich und liefern einen zarten Schmelz. Fior di Latte, oft in italienischen Läden zu finden, gilt als ideale Wahl, weil er weniger Flüssigkeit abgibt. Wichtig ist, den Käse vor dem Belegen gut abtropfen zu lassen, damit die Pizza nicht verwässert. Parmesan, fein gerieben, verstärkt den Geschmack, ohne den milden Charakter zu überlagern.
Ein praktischer Tipp: Backe den Teig zunächst fünf Minuten vor, bevor du den Mozzarella auflegst. Dadurch schmilzt er gleichmäßig und bleibt cremig, anstatt sich zu stark zu verflüssigen. Nach dem Backen kannst du die Pizza mit ein paar Tropfen Olivenöl verfeinern. Dieses Zusammenspiel von Sauce, Käse und Öl macht die Margherita zu einem echten Klassiker, der ohne viel Aufwand überzeugt.

Backen und Servieren – so gelingt die Pizza Margherita zuhause
Der richtige Ofentrick für knusprigen Teig
Eine Pizza Margherita entfaltet ihren Geschmack erst so richtig, wenn der Teig schön knusprig wird. Stelle deinen Ofen deshalb auf 250 Grad Ober- und Unterhitze ein. Der heiße Stein oder ein aufgeheiztes Blech verstärkt den Effekt, weil die Hitze direkt von unten wirkt. Backe die Pizza etwa zehn Minuten, bis der Käse schmilzt und der Rand leicht gebräunt ist. Möchtest du das Aroma intensivieren, träufle nach dem Backen ein paar Tropfen Olivenöl über die Pizza. So entsteht eine feine, frische Note, die du auch von italienischen Pizzerien kennst. Wer experimentieren möchte, findet im Pasta alla Norma Original Rezept eine ähnliche Kombination aus Tomaten und aromatischem Käse, die sich wunderbar ergänzt.
Servieren mit italienischem Flair
Pizza Margherita schmeckt am besten direkt aus dem Ofen, wenn der Käse noch cremig und der Teig knusprig ist. Schneide sie in vier bis sechs Stücke und serviere sie auf einem großen Holzbrett. Ein paar frische Basilikumblätter obendrauf sorgen für das typische italienische Bild. Dazu passt ein einfacher grüner Salat oder ein leichtes Antipasti-Gericht. Für Familien ist die Pizza auch ein idealer Mitmach-Klassiker: Kinder können den Teig selbst ausrollen und beim Belegen helfen.
Besonders schön wirkt es, wenn du mehrere kleine Pizzen machst, die jeder nach eigenem Geschmack belegen kann. Auch wenn die Margherita in ihrer klassischen Form überzeugt, lässt sie sich spielerisch anpassen. Sie bleibt damit nicht nur ein schnelles Abendessen, sondern auch ein kleines Fest in der eigenen Küche.



